• Campusmarke - Die Podcastserie rund um das Thema Marke

    E068: Wie Nachhaltigkeit deiner Marke hilft, am Markt zu bestehen

    Unsere heutige Episode steht unter der Überschrift: wie kann nachhaltiges Wirtschaften dazu beitragen, deine Marke am Markt zu profilieren und von der Konkurrenz hervor zu stechen. Wir sprechen über das ‚Warum‘ und ‚Wie‘ und zeigen auf, was Unternehmen tun können, um sich inhaltlich zu positionieren.

    Worum geht es heute also konkret?
    Wir werden nachvollziehbar machen, wie Nachhaltigkeit die Positionierung von Unternehmen prägt, und wie Nachhaltigkeitsansprüche im Markt gegenüber Wettbewerbern differenzieren. Wir diskutieren Beispiele aus der Praxis. Auch zeigen wir exemplarisch auf, wie entsprechende Positionierungen entwickelt werden.

    Wir wünschen zielführende Erkenntnisse beim Hören.

    Shownotes

    E067: Was können Hochschulen zum Erfolg eurer Marke beitragen?

    Was können Hochschulen zum Erfolg eurer Marke beitragen?

    Wie wissenschaftliche Institutionen sich als Marken aufstellen, ist ohne Zweifel ein spannendes Markenthema. Ihr fragt euch aber vielleicht, was haben wir als Unternehmen mit unseren Produkten und Dienstleistungen davon? Antworten dazu gibt diese CampusMarke-Episode.

    Kooperationen mit Hochschulen haben für Unternehmen spannende Potenziale zur Weiterentwicklung und Wertschöpfung ihrer Marke. Was sofort einleuchtet sind Vorteile, wie der Zugang zu ‚at the edge-Wissen‘, die Möglichkeiten innovative Produkte zu entwickeln über den Zugriff auf Grundlagenforschung und das interdisziplinäre Know-how der Hochschulen. Und nicht zuletzt die Recruitment Möglichkeiten qualifizierter Mitarbeiter – alles sehr konkrete Nutzen einer Hochschulkooperation für Unternehmen.

    Aber dies ist lediglich die eine Seite der Nutzenmedaille. Die andere Seite wird oft unterschätzt oder erst gar nicht gesehen. Dies ist die Profilierung der eigenen Unternehmensmarke bzw. deren Produkt- oder Dienstleistungsmarken durch die Partnerschaft mit einer Hochschule. Aber das, wofür eine Hochschule steht, muss für die Positionierung des eigenen Unternehmens und seiner Marken passen – und eine „Aufladung“ sein, d.h. einen Mehrwert darstellen. Dieser ‚Marken-fit‘ ist ein ganz entscheidendes Kriterium für die Auswahl eines passenden Hochschulpartners.

    Was Hochschulen bei ihrer Markenpositionierung beitragen können, um ‚Mehrwert-Partner‘ für die Privatwirtschaft zu sein, das erfahren wir im Gespräch mit Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring, Vizepräsidentin der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW, in Berlin, und zuständig für Forschung und Transfer. Mit ihrem Insider-Wissen gibt sie konkrete Tipps und praktische Hinweise, was zu tun ist, damit Unternehmen Hochschulkooperationen erfolgreich umsetzen können.

    Zusammenfassend sind uns vierAspekte wichtig:

    • bezieht bei euren Markenentwicklungen Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Organisationen in eure Überlegungen mit ein.
    • geht auf diese Institutionen zu. Die Türen sind offen.
    • achtet auf den ‚Marken-fit‘!
    • eine Kooperation muss auf eure Marken einzahlen und für eure Marken im kompetitiven Wettbewerb eine zusätzliche Differenzierung schaffen.

    Wir wünschen zielführende Erkenntnisse beim Hören.

    Shownotes

    E066: Warum gendergereche Sprache für Marken relevant ist

    Zielgruppen wertschätzen und dies auch so ausdrücken: die gendergerechte Sprache.
    Marken müssen sich diese gesellschaftliche Entwicklung zu Eigen machen.
    Und genau deswegen bringt CampusMarke die Bedeutung von ‚gendern‘ auf den Punkt.

    In dieser Episode fragen wir uns…

    • Gehen wir jetzt nie mehr zum Bäcker?

    • Oder wird in Zukunft eine ‚Gästin‘ an den Tisch begleitet?

    • Wie ist das mit den Washington Redskins oder den Cleveland Indians?

    • Ist es noch opportun, einen Jeep Cherokee zu fahren?

    Die Antwort auf all diese Fragen hat mit ‚gendern‘ zu tun. Einer gesellschaftlichen Entwicklung, bei der es um die Gleichbehandlung diverser Ausprägungen einer Gesellschaft bzw. der Geschlechter geht. Gendergerechtes Verhalten wird zunehmend in den Medien vorgelebt. Politik-Diskussionen, Talk-Runden wie ‚Hart aber Fair‘, Nachrichtenmoderationen oder in Interviews – unsere Sprache ist ein zentraler Ausdruck gendergerechten Verhaltens.

    Dieser Entwicklung dürfen und können sich Marken nicht entziehen. Diese CampusMarke-Episode zeigt auf, wie Unternehmen und Organisationen mit ihren Produkten und Dienstleistungen den Erwartung gerecht werden können, gesellschaftliche Gruppen nach individuellen Bedürfnissen anzusprechen.

    Im Interview mit einer absoluten Expertin  hinterfragen wir, wie ihr das Thema Gendern für eure Marke anpacken könnt und worauf es bei gendergerechter Sprache ankommt. Wir unterhalten uns dazu mit Lucia Clara Rocktäschel. Sie ist Diversity-Texterin und Spezialisitin für geschlechtergerechte Sprache und wertschätzende Kommunikation. Sie zeigt uns Wege auf, Zielgruppen so anzusprechen, dass jede*r sich angesprochen fühlt: inklusiv, in Vielfalt und mit Wertschätzung.

    Beispiele für das gesellschaftliche Umdenken begegnen uns jeden Tag:

    • Wie ist das genau mit dem Jeep Cherokee Geländewagen?

    • Warum sind die Baseball Clubs „Cleveland Indians“ und „Washington Redskins“ mit ihrem Namen nicht mehr gesellschaftskonform?

    • Wie tappte der Lebensmitteldiscounter Netto in die Genderfalle?

    • Und warum wird die Marke „Uncle Ben‘s“ nun zu „Ben’s Original“?

    • Was hat sich die Limonade Almdudler in Bezug auf ihre Markenbezeichnung ausgedacht?

    Anhand vieler Beispiele bringen wir euch dieses spannende Markenthema näher.

    Hört rein. Holt euch ‚Appetit und Lust‘, auf Kommunikation in gendergerechter Sprache.

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    E065: Wie Marken von Nutzern erlebt und ‚angenommen‘ werden.

    Wie Marken von Nutzern erlebt und ‚angenommen‘ werden.
    User Experience oder UX – viel mehr als ein Kommunikationsschlagwort, welches gerade mal in Mode ist. Denn UX hat viel mit dem Erfolg von Marken zu tun. Also wir reden über Nutzererlebnisse, oder über Nutzungserlebnisse. Natürlich gibt es auch dafür eine DIN-Norm (ISO 9241, Teil 10): Benutzererlebnisse.

    Wie dem auch immer sei: es dreht sich bei dieser CampusMarke-Episode alles darum, welche Erfahrungen und Erlebnisse Nutzer, Zielgruppen oder Kunden – also Menschen – mit dem machen, was Marken ihnen anbieten.

    Und, damit die Auseinandersetzung mit diesem Thema auch Nutzwert für Euch hat, lassen wir zwei Expert*innen im Interview zu Wort kommen. Sie geben hilfreiche Tipps & Tricks, wie User Experience auf der einen Seite aus medientheoretischer Sicht einzuordnen ist. Und wie auf der anderen Seite in der konkreten Umsetzung Marken erfolgreich gemacht werdden.

    Wir begrüßen auf unserem virtuellen Campus Prof. Dr. Regina Frieß, Professorin für Medienkonzeption und Medientheorie an der HTW Berlin und Patrick Boltz, er ist Inhaber und Geschäftsführer der Playframe GmbH in Berlin.

    Wir hinterfragen

    • was es damit auf sich hat, dass Erfahrungen nicht gleich Erfahrungen sind
    • wie sich aus wissenschaftlicher Sicht der Zusammenhang von User-Experience und Mediennutzung darstellt
    • wie systematisch vorzugehen ist, um durch Interaktion Nutzererlebnisse zu vermitteln
    • was die Inhalte eines ‚Design Thinking Prozesses‘ sein sollten

    Und natürlich arbeiten wir heraus, welches die ‚Takeaways‘ sind, die ihr in der täglichen Markenarbeit direkt anwenden könnt.

    Hört rein und lasst Euch ein auf dieses Thema.

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    E064_Mit Digitalisierung Markenräume gestalten: Wie du Mixed-Reality für deine Marken nutzen kannst

    Wie die Ausgestaltung von Markenräumen ganz entscheidend die Wahrnehmung von Marken prägen kann, konnten wir beim virtuellen CampusMarke-Forum im Oktober 2020 erleben.

    Die Möglichkeiten Markenwissen und Markenemotionen über digitalisierte Prozesse erlebbar werden zu lassen, faszinierten wir uns so sehr, dass wir diese Möglichkeiten in einem Podcast weiter hinterfragen und konkretisieren wollten. Denn heute bewegen sich Marken in vielfältigen virtuellen Räumen, die die reale Erlebbarkeit komplettieren bzw. ganz neue Räume aufmachen.

    Zuallererst denkt man bei virtuellen Räumen oft an Web-Auftritte und virtuelle Messen. Aber ebenfalls gehören online Produktpräsentationen, Online-Shops, Auftritte in sozialen Medien, digitale Konzert- und Museumsbesuche oder Streaming-Events und – ja auch dies sind Markeninszenierungen – die vielen Video-Konferenzen dazu. Es liegt auf der Hand: die Wahrnehmung von Marken erfolgt zu einem wesentlichen Teil über virtuelle Auftritte.

    Um tiefer einzusteigen in das, was Markenverantwortliche daraus ziehen können, haben wir zwei Experten zum Dialog auf unseren ‚virtuellen Campus‘ gebeten. Sie vermitteln ihren Stand des Wissens zum einen aus dem Blickwinkel anwendungsorientierter Entwicklungen aus Forschung und Wissenschaft und zum anderen aus dem Blickwinkel eines Praktikers, der Innovationen einsetzt, um virtuelle Markenwelten entstehen zu lassen: Martin Steinicke, Master of Science in Wirtschaftsinformatik und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW, Berlin und Erkan Karakoc Geschäftsführer bei Darkhorseworkspaces GmbH & Partner bei raumHOCH GmbH.

    Dabei geht es um die Beschreibungen und Beispiele von Mixed Reality in den Ausprägungen von ‚Real Environment‘ bis ‚Virtual Environment‘ und dazu, was heute möglich ist bzw. wo die technologischen Möglichkeiten Optionen für zukünftige Markeninszenierungen schaffen. Und es geht darum, wie das geschickte zusammenführen von Realem und Digitalem ‚Superpower auf die Straße‘ bringt, um mit Markenräumen Erlebnisdimensionen zu eröffnen.

    Mitnehmen könnt Ihr auf jeden Fall, dass die Zukunft hybrid sein wird. Nicht nur beim Auto, sondern auch bei der Inszenierung von Marken.

    Gute Erkenntnisse und viel Spaß beim Hören wünschen euch Günter und Henrik

    Shownotes