• Campusmarke - Die Podcastserie rund um das Thema Marke

    E061: Technologie Marken – Technologien zu Marken machen

    Warum ist es von Bedeutung, dass Technologien zu Marken entwickelt und aufgebaut werden? Für die Potenziale, die darin liegen, möchten wir euch sensibilisieren.

    Denn es gibt gute Gründe dafür:

    • Damit Technologien nicht als Volumenprodukte unter Wert gehandelt werden, sondern als wertgeschätzte Marken vermarktet werden
    • Damit technologische Leistungen dauerhaft gewinnbringende Preise durchsetzen können ( . . und den Mehrwert einer Technologie kapitalisieren)
    • Damit durch den Markenanspruch die Alleinstellung einer Technologie besetzt und abgesichert wird
    • … und nicht zuletzt, weil Technologien über ihren Markenauftritt Emotionen besetzen, die Präferenzen beeinflussen. Und dies gilt alle Vertriebsstufen, ob Tier 3, Tier 2 oder Tier 1 in B2B-Märkten oder in B2C-Märkten.

    Zu diesem Thema treffen wir unseren Experten Bernhard Gutmann zum Interview auf unserem virtuellen Campus von CampusMarke, der aus eigener Erfahrung berichten kann, wie aus Technologien Marken entwickelt werden und was Unternehmen davon haben.

    Zuerst wollen wir aber die Unterschiede klar machen zwischen dem, was als Technologiemarken bezeichnet wird und Technologien, die zu Marken entwickelt werden. Unabhängig, um welche der beiden Kategorien es sich handelt, auch diese Marken entstehen durch konsequente Markenführung in den Köpfen der relevanten Zielgruppen.

    Technologiemarken sind Unternehmen, die technologische Produkte und/oder technologische Dienstleistungen vermarkten und den größten Teil ihres Umsatzes mit eigenen Schlüsseltechnologien generieren. (Definition durch Mitglieder des Expertenrats für Technologiemarken). Dies sind Marken wie Appel, Tesla, Bosch, Zeiss, IBM . .

    Aber mit diesen Marken wollen wir uns heute nicht beschäftigen. Im Fokus haben wir heute Technologien, die zu Marken entwickelt werden. Die nicht wie eine Technologiemarke für ein ganzes Portfolio von Technologien stehen, sondern dafür, wie einzelne Technologien zu Marken werden. Technologiegetriebene Unternehmen sind sich häufig gar nicht bewusst, dass Technologien, die zur Marke werden, ein starkes Wertschöpfungsinstrument sind.

    Beispiele für erfolgreiche Marken für Technologien sind z.B. Motronic von Bosch, Goretex, Alexa, Leykra, Waterproof, Cleanmobile, Neyltest, Dralon und viele mehr.
    Warum dies so wichtig ist, haben wir zu Beginn dieser CampusMarke-Episode ja schon erläutert.

    Technologien als Marken können Innovationen langfristig rechtlich absichern. Marken haben, wenn sie aktiv genutzt werden, eine unbegrenzte Schutzdauer, die weit über die Patent-Zeiträume hinaus greift. Auch vor dem Hintergrund der Bedeutung digitaler Medien ist der markenrechtliche Schutz von Technologien sinnvoll. Denn Patente sind in vielen Fällen umgehungsfähig. Marken sind dies jedoch nicht. Sobald verwechslungsfähige Aussagen und Auftritte von Mitbewerbern eingesetzt werden, sind die Markeninhaber der Technologie in einer überlegenen Position.

    Technologien als Marken zu positionieren diszipliniert auch bei der Entwicklung von Technologien. Ingenieure müssen sich fragen, wie denn ihre Entwicklungen Problemlösungen schaffen oder durch Technologie neue Möglichkeiten eröffnen, die relevant sind für Märkte und für Zielgruppen. Deshalb müssen sich Unternehmen bei der Technologieentwicklung bereits fragen, sind die technologischen Leistungen so bedeutend sind, dass sie von Kunden wertgeschätzt werden.

    Zusammenfassung:

    • Nur mit Technologie alleine lässt es sich nicht überleben
    • Der Auftritt als Marke bietet Technologien über den Patent- oder Gebrauchsmusterschutz hinaus Möglichkeiten Positionen im Markt zu verteidigen
    • Technologien lassen sich werthaltiger vermarkten mit den Ansprüchen einer Marke (Mehr-Wert)
    • Marke diszipliniert nach innen ins Unternehmen

    Viel Spaß beim Hören!

    Shownotes

    E060: Markenplagiate – was du tun kannst, wenn deine Marke kopiert wurde

    Willkommen zur sechzigsten Episode von CampusMarke.

    Mit dieser Episode greifen wir ein heikles Markenthema auf: Markenplagiate und Produktpiraterie. Damit lassen wir euch nicht allein. Wir zeigen Wege und Möglichkeiten auf, wie Unternehmen mit Plagiaten ihrer Marken und Produkte umgehen können.

    Wir ordnen die weltweite Dimension von Markenpiraterie ein, denn Plagiate sind für Originalhersteller häufig mit unmittelbaren Umsatzeinbußen und oft auch mit Imageschäden verbunden. Wir analysieren einige Erkenntnisse der ganz aktuellen KPMG-Studie Produktpiraterie aus 02/20, die sich auf Konsumentenprodukte ausrichtet.

    Wir geben Hinweise, was Unternehmen ganz konkret gegen Marken- und Produktpiraterie tun können. Dazu führen wir auch ein aufschlussreiches Interview mit Christine Lacroix. Sie ist bei der „Aktion Plagiarius“ hauptverantwortlich für die Organisation der jährlichen Verleihung des Negativpreises Plagiarius. Darüber hinaus ist sie zweite Vorsitzende des Museum Plagiarius in Solingen.

    Gegen Produkt- und Markenpiraterie vorzugehen, ist nicht nur von Bedeutung für internationale Konzerne. Wir beschreiben Hebel, die auch mittelständische und kleine Unternehmen sofort ansetzen können.

    Wir wünschen gute Erkenntnisse und viel Spaß beim Hören – auch wenn das Thema ein sehr ernstes ist.

    Shownotes

    E059 Markenemotionen digital erleben: E-Sport Plattformen transportieren pure Emotionen.

    Markenemotionen digital erleben: E-Sport Plattformen transportieren pure Emotionen. Entdeckt die Möglichkeiten!

    In dieser CampusMarke-Episode stellen wir euch ein spannendes, immer noch recht neues Thema vor: E-Sport – und was das mit Marken zu tun hat.

    Bei unseren Recherchen lernten wir selbst viel dazu, welche neuen Welten und Möglichkeiten sich hierbei für Marken ergeben können.

    Zuerst gehen wir darauf ein, dass ihr für eure Marken über das Medium E-Sport Zielgruppen erreichen könnt, die kaum über herkömmliche Medien angesprochen werden. Teile dieser Zielgruppen können für eure Marken sehr relevant sein, weil sie jünger sind und auch für die Zukunft eurer Marke stehen. Die E-Sport Präsenz eines Unternehmens hat auch viel mit dem Wunsch junger Menschen zu tun, bei einem Unternehmen beschäftigt zu sein, das ganz vorne mit dabei ist. Daraus ergeben sich große Chancen für die Rekrutierung junger Talente.

    Überraschend ist die weltweite wirtschaftliche Bedeutung dieses Marktes. Bereits heute spielen 2,2 Milliarden Menschen Online Games und weltweit erzielt der E-Sport ein Umsatz-Volumen von 1,5 Milliarden US $. Die Corona-Einschränkungen haben dem E-Sport einen weiteren Push gegeben. Ein Beweis dazu war z.B. die kurzfristig aufgesetzte ‚Fußball Bundesliga Home Challange‘, die medial vom Bezahlsender Sky begleitet wurde.

    Natürlich geben wir auch in dieser Folge wieder allgemeine Orientierung und ordnen ein:

    • Was ist E-Sport überhaupt?
    • Was sind heutige E-Sport Spiele?
    • Was ist eigentlich beim E-Sport der Sport?

    Hauptteil der heutigen Episode ist unser Interview mit einen absoluten Insider, den man als Vordenker der Social-Media-Kommunikation bezeichnen kann: Maurice Sonneveld. Seit 2017 leitet er die Digital Media-Abteilung beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC in Berlin. Beim Hauptstadtverein verantwortet er digitale Strategien und Innovationen.

    Für eure marke ist es sehr spannend hinzuhören, was Maurice zu sagen hat. Insbesondere dann, wenn es darum geht, wie ihr für eure Marken das Medium E-Sport einsetzen könnt.

    Viel Spaß beim Hören dieser CampusMarke Episode.

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    E058 Wenn es brennt: Wie positioniere ich eine Marke, wenn mal schnell gehen muss?

    Wenn es mal wieder brennt und die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes davon läuft, weil die nächste Messe (völlig überraschend) demnächst ihre Tore öffnet, der Unternehmensauftritt im Internet dringend eines Relaunches bedarf, die Vertriebsexperten vom Marketing nun wirklich die Verkaufsargumente für das Unternehmen und seine Produkte einfordern… Ihr kennt das… Und natürlich soll dieser Schnellschuss aber trotzdem auf die Marke einzahlen…

    … dann ist das CampusMarke ‚Wenn es brennt‘-Modul genau das Richtige für euch…

    In dieser Episode zeigen wir euch, wie wir Markeninhalte für ganz konkrete Projekte und Maßnahmen sauber auf den Punkt bringen und dann eure Kreativen oder freien Teams bei der Umsetzung begleiten.

    Wir zeigen euch, wie punktgenau kommuniziert werden kann und die eingesetzten Budgets auch effizient ausgeschöpft werden.

    In dieser Episode besprechen wir, was das CampusMarke ‚wenn es brennt‘-Modul leistet, wie es aufgebaut ist, und was ihr für ein Ergebnisse erhaltet. Dies machen wir an konkreten Praxisbeispielen nachvollziehbar.

    Unser methodisches Vorgehen hat drei Schritte:

    1. Ein ganztätiges Assessment, um alle Details kennenzulernen
    2. Verdichtung: Herausarbeiten strategisch relevanter Ansprüche
    3. Umsetzung die auf das Markenkonto einzahlt

    Wir geben auch Details, wieviel Zeit ihr dafür einplanen solltet und wie ihr zu einem Leistungshonorar kommt, welches beiden Seiten gerecht wird.

    Viel Spaß Hören.

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    E057: Going abroad – Der Schritt in neue Märkte. Und was für den Erfolg entscheidend ist.

    Nach den Corona Lockdowns läuft die Wirtschaft langsam wieder an. Daher ein guter Zeitpunkt, dass CampusMarke thematisiert, wie Marken neue Märkte erobern.

    Gründe, in neue Märkte zu expandieren, sind ganz unterschiedlich. Aber immer geht es darum, neue Zielgruppen für seine Marke zu erschließen. Wie dies erfolgreich gelingen kann, dazu haben wir einen der erfahrensten Experten zum Interview eingeladen, den Economic Development Director Neil Hensley. Seine Erfahrungen wird er mit uns teilen (das Interview ist auf Englisch).

    Zu bedenken ist, wenn eine Marke in neue Märkte einsteigt, dann ist sie in der Regel ein „Nobody“ – keiner kennt sie vor Ort. Andere Marktmechanismen, andere Wettbewerber, andere Mentalitäten und andere Kulturen. Herausforderungen, mit denen eine Marke im neuen Markt umgehen muss. Der Kommunikation kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Einerseits, dass potenzielle Kunden überhaupt mitbekommen, dass das eigene Unternehmen, die eigene Marke, nun am Markt verfügbar ist. Andererseits wird die Kommunikation zum Bindeglied zwischen dem Unternehmen und dem neuen Markt.

    Aber, was genau kommuniziert eine Marke in einen neuen Markt? Die Antwort ist so klar wie einfach: immer die Inhalte der eigenen Markenpositionierung im Heimatmarkt. Auch wenn diese Inhalte kulturell zu interpretieren sind. Eine Marke muss wissen, wofür sie steht: in Bezug auf ihre Kompetenz, auf ihren Anspruch und auf den Nutzen, den sie für ihre Zielgruppen leistet.

    Von den Erfahrungen anderer lernen ist das zentrale Ziel dieser CampusMarke Episode. Deswegen lohnt es aus dem Interview mit Neil Hensley seine ganz eigenen Schlüsse zu ziehen.

    Zusammenfassend sind folgende Faktoren entscheidend für Erfolg in einem neuen Markt:

    • Findet heraus, wo eure Zielgruppen (lokal) sitzen. Dies ist entscheidend für den richtigen Standort im neuen Markt
    • Weder Qualität alleine, noch Marketing alleine sind die Erfolgsgaranten. Der Mix von beiden ist entscheidend. Deutsche Unternehmen müssen lernen: Kommunikation ist wichtig!
    • Einlassen auf die Kultur des Zielmarktes und Präsenz zeigen im Zielmarkt. Präsenz ist auch Ausdruck der Ernsthaftigkeit des Engagements in einem neuen Markt.
    • Setzten auf die Herkunft. Man darf und sollte die eigene deutsche Herkunft ruhig ins Feld führen – denn Deutschland und deutsche Produkte haben international nach wie vor einen sehr guten Ruf – insbesondere wenn es um die Qualität geht.

    Viel Spaß Hören.

    Shownotes